Die weltlängste Burg, eine Altstadt wie im Bilderbuch, Kultur und Geschichte an jeder Ecke, interaktive Museen und eine spannende Schnitzeljagd: Burghausen lohnt einen Besuch zu jeder Jahreszeit.

Wenn sich im Herbst die Blätter goldgelb färben, ist der Ausblick von der weltlängsten Burg gleich noch einmal so schön. Farbenfroh sind die Aussichten in allen Richtungen: hinunter zum Wöhrsee, dem Naherholungsgebiet mit viel Gelegenheit zu herrlichen Herbstspaziergängen genauso wie auf die denkmalgeschützte Altstadt.

Der malerische Stadtplatz mit seinen bunten Hausfassaden im Inn-Salzach Stil zählt zu den schönsten Platzanlagen Mitteleuropas. Hier kann man durch die Gassen flanieren und in einem der vielen Gastgärten und Terrassenlokalen gute bayerische Küche genießen.
Eine besondere Gasse ist die Street of fame in den Grüben der Altstadt. Hier wurden 43 legendäre Jazzmusiker auf Bronzeplatten verewigt, die seit 1970 bei der jährlichen Internationalen Jazzwoche Burghausen aufgetreten sind.

Mittelpunkt des Burghausen-Besuchs bleibt aber die Burg selbst. Mit ihren 1.051 Metern Länge ist sie Zeugin einer über tausendjährigen Geschichte. Im neuen Stadtmuseum in der Hauptburg laden viele Mitmachstationen ein, das Leben auf der Burg vom 15. Jahrhundert bis in die Neuzeit zu erfahren. Aber auch das Fotomuseum am Eingang der Burg ist mit ihren zeitgenössischen Sonderausstellungen einen Besuch wert.

Extra spannend ist auch das neue Burgrätsel.

Mit der kleinen Sophia und dem klugen Waldrapp gehen Kinder auf eine kurzweilige wie kniffelige Schnitzeljagd nach der „verlorenen Liste“. Über 13 Stationen können sie nicht nur ihre detektivischen Fähigkeiten an den Tag legen, sondern auch die weltlängste Burg spielerisch entdecken und ganz nebenbei sogar etwas lernen. Am Ende gibt‘s ein kleines Geschenk.

Wanderung zum Salzachdurchbruch Wildromantisches Naturschauspiel

Kurz vor der Mündung in den Inn, bietet die Salzach zwischen Burghausen und dem österreichischen Hochburg-Ach ein wildromantisches Naturschauspiel, den Salzachdurchbruch. Die Salzach hat sich hier nach der letzten Eiszeit etwa 70 Meter tief eingegraben und hinterlässt einen imposanten Steilhang mit zahlreichen Höhlen, in denen seltene Vögel und Reptilien leben. Die Höhlenwände zeugen von 4 Millionen Jahren Erdgeschichte. Die leichte Wanderung führt auf der österreichischen Salzachseite durch einen naturbelassenen Hangwald flussabwärts zum Salzachdurchbruch, vorbei am imposanten Kreuzfelsen. Am Ende des Weges führt ein aufgeschütteter Damm aus Granitblöcken, auch „Hund“ genannt, ins Flussbett der Salzach. Hier kann man die Seele baumeln lassen oder einfach nur die Schönheit der Natur bewundern.

Informationen: Burghauser Touristik GmbH, www.visit-burghausen.com