Unternehmungen in der Region Inn-Salzach sind ein Erlebnis für alle Sinne

Der Anblick allein ist wunderschön. In den üppig bepflanzten Beeten wetteifern die Farben miteinander. Große Rosenbüsche stehen in voller Blüte, dazwischen wachsen dicke Büschel Kräuter – und die verströmen einen betörenden Duft. Also: Augen schließen und tief einatmen. Jetzt ist das Aroma von Basilikum und Thymian, von Rosmarin und Lavendel noch intensiver. Dazu gesellt sich das Brummen der Bienen, das Plätschern des Brunnens. So also duftet der Sommer, so klingt der Sommer, hier im Garten des Klosters Gars am Inn. Nicht nur an diesem Ort lohnt es sich, alle Sinne auf Empfang zu stellen..

Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen und Sehen – eine Tour durch die Region Inn-Salzach ist ein Erlebnis für alle Sinne. Wie klingt der Fluss, wenn er mit dem Kajak befahren wird? Wie duftet der Weihrauch aus der Manufaktur im Pilgerzentrum Altötting? Wie fühlt sich das wollige Alpaka an, mit dem eine Wanderung gleich doppelt so schön ist? Und wie schmeckt das Bier aus einer der 15 Privatbrauereien in der Region? All das sollten Urlauber und Ausflügler unbedingt herausfinden – bei einem der kleinen oder großen Abenteuer in der Gegend zwischen Inn und Salzach.

 

Genau hinhören beim Jodel-Workshop und auf dem Naturerlebnispfad
Zugegeben, die ersten eigenen Versuche sind vielleicht noch kein Fest für die Ohren. Umso schöner, erst einmal Alfons Hasenknopf zu lauschen. Der Liedermacher macht’s vor. Wie sieht die richtige Atmung aus dem Bauch heraus aus, damit der Jodler glückt? Wie gelingt es, dem Gesang so viel Gefühl zu verleihen, dass er nicht nur schön klingt, sondern auch warm ums Herz macht? Am Ende, so ist’s versprochen, kann jeder jodeln lernen. Und auch wenn die zweiten und dritten Versuche immer noch nicht so klingen wie bei Musiker Alfons Hasenknopf – Spaß macht dieser Workshop allemal.
+ www.inn-salzach.com/jodelworkshop

Wer nach dem Jodeln erst einmal ein wenig Stille mag, der ist in der Natur, am und auf dem Wasser genau richtig. Denn auch dort lohnt es sich, den Geräuschen aufmerksam zu lauschen. Zum Beispiel bei einer Fahrt mit dem Kajak oder dem SUP den Inn oder die Salzach hinab. Dafür brauchte es keine besonderen Vorkenntnisse, geführte Flusstouren kann jedermann buchen – und unterwegs dem Plätschern des Wassers lauschen.
+ www.inn-salzach.com/flusstouren

Und noch ein Tipp für alle, die einmal bewusst hinhören wollen: Der Naturerlebnisweg Innaue verbindet die Stadt Mühldorf mit dem Naherholungsgebiet südlich des Inns und ist Lebensraum für zahlreiche Tiere. Also einfach mal in aller Ruhe dem Gezwitscher und Gebrumme lauschen. Wer mag, kann den Weg mit dem Rad erkunden und mit der Innfähre bei Mühldorf den Fluss überqueren.
+ www.inn-salzach.com/naturerlebnisweg-innaue-2

 

Gut hinschauen auf der Burg und bei den Waldrappen

An einer Führung teilzunehmen, empfiehlt sich für den Besuch auf der weltlängsten Burg in Burghausen. An der Seite eines Burgfräuleins wird ein Rundgang durch das mächtige Bauwerk, das hoch über der einstigen Herzogstadt thront, so richtig spannend. Kaum zu glauben, was die Burg-Besucher alles zu sehen bekommen. Nicht nur, dass sich Mauern und Zinnen über mehrere Burghöfe und über einen Kilometer hinweg erstrecken. In einigen, auf den ersten Blick unscheinbaren Holzkästen ist zudem Außergewöhnliches zu entdecken: Hier, auf der Burg, haben die vom Aussterben bedrohten Waldrappen ein Zuhause gefunden. Die Brutnischen der Vögel mit der Sturmfrisur und den extralangen Schnäbeln können besucht werden – so etwas gibt es wirklich ganz selten zu sehen
+ www.inn-salzach.com/waldrapp

 

Mal nachfühlen auf dem Alpaka-Hof und beim Schmieden

Gemächlich kaut das Alpaka an einem Grasbüschel. Lustig sehen sie aus, die zutraulichen Tiere, die sich auch gerne mal persönlich davon überzeugen, ob im Wanderrucksack wirklich nichts mehr Essbares zu finden ist. Nach dem Kennenlernen geht’s los zu einem kleinen Spaziergang, begleitet von den knuffigen Gesellen. Dass die nicht nur kuschelig aussehen, lässt sich dabei auch herausfinden. Einfach mal die Hand im wolligen Fell vergraben – und nachfühlen, warum Alpakas auf viele Menschen eine so eine entspannende Wirkung haben. Alpaka- und Lamahöfe gibt es gleich mehrere in der Region Inn-Salzach. Wer mit einem der Tiere wandern, beim Yoga entspannen oder einfach kuscheln möchte:
+ www.inn-salzach.com/alpaka-und-lamawanderungen

Nicht ganz so feinfühlig wie bei den tierischen Begegnungen geht es bei diesem Angebot zu, bei dem richtig zugepackt wird: Wie schwer wiegt der Hammer in den Händen, mit dem das rohe Eisen behauen wird? Und wie fühlen sich die glühende Hitze auf dem Gesicht, die fliegenden Funken an, wenn man nahe bei Frank Wagenhofer am offenen Kohlefeuer steht? In der ältesten noch betriebenen Hammerschmiede Europas können ganz neue Erfahrungen gemacht werden – etwa beim Sax-Schmiedekurs, bei dem die Teilnehmer selbst ein Jagdmesser herstellen. Wer ein solches Messer zum Schluss in der Hand hält, der weiß: Es selbst geschmiedet zu haben, mit eigener Muskelkraft – das fühlt sich ziemlich gut an.
+www.inn-salzach.com/hammerschmiedeburghausen

 

Kleiner Vorgeschmack auf kühles Bier und feine Pralinen

Nach der Hitze des Feuers braucht es eine Abkühlung. Eine, die nicht nur erfrischt, sondern auch richtig gut schmeckt. Eine Besonderheit in der Region der Sinne zwischen Inn und Salzach sind die insgesamt 15 Privatbrauereien, in denen seit Jahrhunderten mit viel Liebe zur Tradition – aber keineswegs altmodisch verstaubt – Bier gebraut wird. Wie das abläuft, gibt es in mehreren Brauereien bei Führungen zu sehen. Und natürlich auch zu schmecken. Wer genau wissen will, was von der Malzschrotung bis zur Abfüllung bei der Bierherstellung passiert, kann es selbst einmal versuchen: bei einem Bierbraukurs. So gut wie das eigene hat sicher noch kein Bier geschmeckt.
Von jeher spielen Genuss und Lebensfreude eine große Rolle in der Gegend, die weit mehr zu bieten hat als Breze und Weißwurst. Auf etlichen Höfen kann Köstliches direkt vom Erzeuger gekauft werden – vom Käse über den Honig aus der kleinen Imkerei bis hin zum selbst gepressten Apfelsaft und eigenem Bauernhofeis. Außerdem hält die Region so manche Besonderheit bereit, die man sich sonst wohl nirgendwo auf der Zunge zergehen lassen kann: so wie die Weihrauchpraline der Altöttinger Confiserie Dengel. Also: Am besten alles durchprobieren!
+ www.inn-salzach.com/schmecken

 

Tief einatmen und den Weihrauchduft und das Kräuteraroma genießen

Apropos Weihrauch: Dass Weihrauch in feinen, handgefertigten Pralinen köstlich schmeckt, ist das eine. Das andere: Er duftet einfach himmlisch. Ein Besuch in der Weihrauchmanufaktur Kilwing in Altötting zeigt außerdem, dass Weihrauch noch viel mehr kann als den Geruchsinn zu betören. Im kleinen, feinen Museum, das der Manufaktur angeschlossen ist, erfahren die Besucher, was es mit dem Duftharz genau auf sich hat. Wie es in unterschiedlichen Kulturkreisen verwendet wird und welchen Einfluss das Räuchern auf körperliche und seelische Gesundheit haben kann.
+ www.inn-salzach.com/weihrauchmanufaktur

Mit der gesundheitsfördernden Wirkung von Heilpflanzen kennt sich auch Bruder Ulrich bestens aus. Er ist die gute Seele der weit über Bayern hinaus bekannten Gärtnerei im Barock-Kloster Gars am Inn. Beim Gang durch den Garten mit den kunstvoll angelegten Beeten voller Kräuter, Gewürze und fast in Vergessenheit geratenen Bauerngartenblumen weiß Bruder Ulrich so einiges über die alte Heilkunst in den Klöstern zu berichten. Zwischen seinen Erzählungen ist immer wieder Zeit, die Augen zu schließen – und den Duft der Pflanzen ganz bewusst aufzunehmen. So also duftet hier der Sommer…
+ www.inn-salzach.com/kloster-gars-am-inn-mit-kirche

 

TIPP ► Noch mehr sinnliche Erlebnisse für Aktivurlauber und Genussmenschen, Wasser-Liebhaber und Tier-Freunde, Familien und Alleinreisende gibt es beim Tourismusverband Inn-Salzach, www.inn-salzach.com/regiondersinne. Prospekte mit Wander-, Rad- und anderen Freizeittipps hat der Verband ebenso im Angebot.

Tourismusverband Inn-Salzach | Bahnhofstraße 34, Altötting
Tel.: +49 8671 502-444 | info@inn-salzach.com